Deadly Dust

Auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen marschierten die USA in vermeintliche Terror-Nationen ein. Dass sie dabei selbst eine Massenvernichtungswaffe zum Einsatz brachten, wird weitgehend totgeschwiegen: Munition mit Sprengköpfen aus abgereichertem Uran.

Raketen, die mit einem abgereicherten Urankern bestückt sind, verseuchen die Regionen, in denen sie einschlagen, und die Menschen, die sich auch noch Jahre danach dort aufhalten, nachhaltig und mit katastrophalen Folgen. Eingesetzt wird diese Waffe aus zweierlei Gründen: Zum einen ist sie billig zu haben, da abgereichertes Uran ein unerwünschtes Abfallprodukt der Atomenergie ist, das ansonsten aufgrund seiner hochtoxischen Konsistenz aufwändig entsorgt und bewacht werden muss; zum anderen ist das schwere Metall hervorragend dazu geeignet, massive Panzer wie Butter zu durchdringen und von innen heraus explodieren zu lassen.

Dabei verbrennt das Material zu winzigsten Nano-Partikelchen, die mit Leichtigkeit eingeatmet werden können und sich in Lunge, Sperma, Eizellen und Gehirn festsetzen. Die entsprechenden Isotope haben eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren. Die Radioaktivität, die sich bei den kürzesten Kontakten mit dem verseuchten Staub im Körper anreichert, verändert zudem die Gene der Menschen, was nicht nur zu Missbildungen bei deren Nachkommen führt, sondern von Generation zu Generation weitergegeben wird. Betroffen sind neben Kindern, die in Kriegsgebieten an Panzerwracks spielen, und Menschen, die in der Umgebung wohnen, auch Soldaten, die bei den Einsätzen dieser hochtoxischen Waffen keinen Mundschutz trugen. Etliche der Veteranen sind deswegen mittlerweile an aggressiven Krebsarten oder Leukämie gestorben. Die Regierungen schweigen dieses Thema aber tot und haben auch die Medien in der eisernen Zange.

Frieder F. Wagners erschütternde und akribisch recherchierte Dokumentation hat deswegen keinen Verleih gefunden und wird nur in ausgewählten Sonderveranstaltungen vorgeführt. Angesichts der erschreckenden Erkenntnisse, die sein von zahlreichen renommierten Wissenschaftlern unterstützter Film liefert, ist dem engagierten Filmemacher nicht nur eine breitere Aufmerksamkeit zu wünschen, sondern auch eine nachhaltige Diskussion in den Medien, die zu einem Verbot dieser heimlichen Massenvernichtungswaffe führt.

Quelle: Deadly Dust – Todesstaub – Dokumentation


Frieder F.Wagner hat sich zur Reaktion der Medien wie folgt geäußert:

“Die öffentlich-rechtlichen Sender haben außerdem einen rechtlich einwandfreien Auftrag zu erfüllen: nämlich über solche Verbrechen zu informieren. Wenn sie das nicht tun, womöglich aus Angst in eine antiamerikanische Ecke gedrängt zu werden, dann ist das deren Problem. Ich kann nur sagen: Antiamerikanisch oder unamerikanisch hat sich gerade George W. Bush seit dem 11. September 2001 öfters verhalten, weil er seitdem wiederholt die ausgezeichnete demokratische amerikanische Verfassung mit Füssen getreten hat.”

Insofern hier der Film Deadly Dust in acht Teilen:

Deadly Dust Teil 1:



Deadly Dust Teil 2:


Deadly Dust Teil 3:


Deadly Dust Teil 4:


Deadly Dust Teil 5:


Deadly Dust Teil 6:


Deadly Dust Teil 7:


Deadly Dust Teil 8:

Frieder F.Wagner:

“Seit George W. Bush Anfang Mai 2003 den Sieg über den Irak verkündet hat, indem er dem Irak angeblich Freiheit und Demokratie gebracht hat, sind in diesem Irak bis heute 1 Million unschuldige Menschen getötet worden, besonders auch Frauen und Kinder, die meisten durch amerikanische Soldaten. 1,2 Millionen Iraker sind verwundet und 5 Millionen auf der Flucht. Sieht so Freiheit und Demokratie aus? In den letzten 200 Jahren hat niemals ein muslimisches Land ein so genanntes westliches Land angegriffen. Es waren immer europäisch westliche Länder oder die USA, die muslimische Länder angegriffen und besetzt haben. Aber der Terror eines Krieges führt immer zu einem Krieg des Terrors. Auf Unterdrückung, Krieg und Bomben, verstümmelten, missgebildeten und getöteten Kindern lässt sich kein Frieden und keine Demokratie aufbauen – nicht im Irak, nicht in Afghanistan und auch nicht in Gaza – nirgendwo. Denn gerade im Zeitalter der Massenvernichtungswaffen von Atom- und Uranbomben und vor dem Hintergrund des internationalen Terrorismus und den ständig neu provozierten Krisen, bekommt John F. Kennedys warnender Satz: “Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, sonst setzt der Krieg der Menschheit ein Ende”, geradezu prophetische Bedeutung. Und noch eins: In der Urteilsbegründung des Nürnberger Kriegsverbrechertribunal heißt es: “Die Entfesselung eines Angriffskrieges ist das größte internationale Kriegsverbrechen, das sich von anderen Kriegsverbrechen dadurch unterscheidet, dass es in sich alle Schrecken dieser Verbrechen vereint.” Der Angriffskrieg gegen den Irak war ein solches Kriegsverbrechen und die Anwendung von Uranwaffen war und ist ein Kriegsverbrechen. Dafür gehören der ehemalige Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair eigentlich vor ein Kriegsverbrecher Tribunal.”

Das sei auch unserer ehemaligen Sekretärin für Agitation und Propaganda – heute unsere “DDR-Bundeskanzlerin” – ins Buch geschrieben.