Catastroika – Was uns noch bevorsteht

Der Dokumentarfilm enthüllt den aktuellen Ausverkauf des öffentlichen griechischen Vermögens, welcher unter Berufung auf die Staatsverschuldung erzwungen wird. Anhand von Beispielen u.a. aus London, Paris, Berlin, Moskau und Rom, prognostiziert Catastroika, was passieren wird, wenn dieser Privatisierungskurs fortgesetzt wird.

Slavoj Zizek, Naomi Klein, Luis Sepulveda, Ken Loach und Greg Palast kommen u.a. in dem Film zu Wort, beurteilen die Kürzungs- und Veräußerungsmaßnahmen der unter Druck stehenden griechischen Regierung und erklären die Zusammenhänge zwischen entfesselten Finanzmärkten und der zunehmenden Entdemokratisierung in Europa. Akademiker und Spezialisten wie Dani Rodrik, Alex Callinicos, Ben Fine, Costas Douzinas, Dean Baker und Aditya Chakrabortty präsentieren bisher unbekannte Aspekte der Privatisierung in Griechenland und anderen Ländern.

Catastroika

CATASTROIKA – Multilingual von infowar

Quelle und Original

Privatisierung, Ausverkauf von Gemeinbesitz, Lobbyismus, Manipulation durch die Mainstream-Medien ist ein durchschaubares, allgegenwärtiges Kennzeichen unserer Politik, seit Jahren in der BRD zu beobachten, mit stetig steigenden Kosten für ehemals kommunale Aufgaben. Warum aber sind wir nicht in der Lage, dagegen zu handeln?

Weil wir einfach Angst haben, uns diese Manipulation tatsächlich zuzugestehen.

Manipuliert

“Es gibt Sätze, die sind falsch. Und es gibt Sätze, die sind richtig. Schlimm ist, wenn Sätze, die falsch waren, plötzlich richtig werden. Dann beginnt der Zweifel an der Rationalität des Ganzen. Dann beginnen die Zweifel, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Es ist historisch der Moment, wo alte Fahrensleute sich noch einmal zu Wort melden, um zu retten, was zu retten ist. Der liberale Katholik Erwin Teufel hat das mit einer hochdramatischen, aus zusammenbrechenden Glaubenssystemen überlieferten rhetorischen Figur getan: Er rede, weil er nicht mehr länger schweigen könne Erwin Teufel: „Ich schweige nicht länger“. Es ist der erste Akt.”

Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat - FAZ