Der Peanuts-Kopper macht wieder von sich reden – in der Süddeutschen

Grund:

Die immensen Beteiligungen der HSH Nordbank an Schiffen drohen zum Desaster zu werden. Die Steuerzahler könnten daran mit mehr als einer Milliarde Euro beteiligt werden.

„Es fehlt Geld. Der neuen Prognose zufolge müssten die Eigentümerländer Hamburg und Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2025 wohl 1,3 Milliarden Euro Verluste übernehmen.

Die HSH, die von dem früheren Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper beaufsichtigt wird, hat rund 30 Milliarden Euro zur Schiffsfinanzierung verliehen.“

Man spricht zwar nicht von Peanuts, modern heißt das nun: “Die Bank geht von einem deutlich höheren Vorsorgebedarf für die Altlasten im Bereich Shipping und von steigenden Ausfallraten in diesem Kernsegment ihres Kundengeschäfts aus”.

Quelle und Original

Hilmar Kopper – das ist der Typ hier:

Frage:
“Wie lösen sich zig Milliarden einfach so in Luft auf? Irgendjemand muss doch von der ganzen Sache profitieren.“

Antwort Hilmar Kopper:

“Nein, die Lösung, ja, die, sie, äh, sie entfallen wieder. So, wie wenn die Börse steigt, kommt Geld dazu. Können Sie sagen, wo kommt das denn her? Ist plötzlich das Depot; der letzte Aktienbesitzer hat plötzlich; sein Vermögen wird mehr wert. Wenn die Börse runtergeht, wird es weniger wert.”

Quelle und Original:

Also, ich finde es sehr beruhigend, das solch kompetente Menschen in der Bankenaufsicht mitwirken.

Gemessen an den ersten Peanuts, das waren 1994 gerade mal 34 Millionen Euro, sind zudem nun diese 1,3 Milliarden geradezu lächerliche Peanuts gemessen an der kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems.

“So, wie wenn die Börse steigt, kommt Geld dazu”.

“Die Parlamente, die Verwaltung und die Rechtsprechung dürfen nicht unter den einseitigen Einfluß von Interessenvertretungen fallen. Presse, Rundfunk, Fernsehen und Film erfüllen öffentliche Aufgaben. Sie müssen in Freiheit und Unabhängigkeit überall und unbehindert Informationen sammeln, bearbeiten, verbreiten und unter eigener Verantwortung Meinungen bilden und aussprechen dürfen. Rundfunk und Fernsehen müssen ihren öffentlich-rechtlichen Charakter behalten. Sie müssen freiheitlich-demokratisch geleitet und gegen Interessentendruck gesichert sein. Die Richter bedürfen der äußeren und inneren Unabhängigkeit, um im Namen des Volkes allein dem Recht zu dienen.” – Godesberger Programm 1959