Das Kanzlerduell – die Wahl zwischen Pest und Cholera

Am 01.09.2013 ist es soweit – die Bürger der BDR erleben nach amerikanischem Muster erstmals per TV eine Vorstellung zur Kanzlerkandidatur in der BRD in einem senderübergreifenden Fernsehduell, das uns exakt zwei Wahlmöglichkeiten zuweist – die Wahl zwischen der Pest in Form von Bundeskanzlerin Angela Merkel, und der Cholera in Form von Herausforderer Peer Steinbrück.

Man kann sich diesen Dialog vollständig sparen – denn bekannt ist schon vorab:

„Die USA werden von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“ Arend Oetker, damaliger Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke in der Berliner Zeitung vom 17. April 2002.

So wird inzwischen schon Barack Obama zum reichlich schwarzen Grillwürstchen, trotz Auszeichnung als Friedensnobelpreisträger in Oslo, als Präsident der Vereinigten Staaten aber hilflos vollständig dem Wohlwollen dieser Mafia der 200 Familien in beiden Amtszeiten ausgeliefert, und es bleibt wohl kein Zweifel, wie es damit um die politischen Mandatsträger in Deutschland bestellt ist.

Jeder in Deutschland antretende politische Kandidat schafft es nur dann in namhaftes Amt und Würden, wenn die transatlantische Mafia inklusive Bilderbergern zustimmt. Kein einziger vertritt wirklich die Interessen der Bundesrepublik Deutschland – fast alle haben schon ihren Amtseid gebrochen. Und das Ziel ist längst erreicht:

„Im 20. Jahrhundert war Europa für die USA ein Dilemma. Der Kernpunkt unserer Europapolitik seit 1910 war, Deutschland in seine europäische Umgebung einzubetten. Dieses Problem war für die Vereinigten Staaten 1990 erledigt. Und da wir nun keine Angst mehr haben, was Deutschland macht, haben wir auch keine Angst, was in Europa passiert. An den Problemen, die es nach wie vor in Mittel- und Osteuropa gibt, herrscht kein großes Interesse.“ John C. Kornblum, US-Botschafter a. D. im Interview des Jahresbericht 2010/2011 der Atlantik-Brücke e. V

Das ist die politische Mafia – politisch korrekt auch Elite genannt:

„Die Atlantik-Brücke e. V. wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Die Atlantik-Brücke fungiert als Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut. Sitz des Vereins ist das Magnus-Haus in Berlin.“

„Der an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main promovierte Soziologe und Volkswirt Rudolf Stumberger stellt fest, dass zwischen Wirtschaft und Politik alle Schranken verschwunden sind, und dieses auch an Personen festzumachen ist. Stumberger erkennt Tendenzen der Re-Feudalisierung, d.h. dass neben den offiziellen Strukturen, eben den demokratischen Strukturen, die inoffiziellen Strukturen selbsternannter Eliten zunehmend wieder an Gewicht gewinnen.“

Quelle und Original

Es gibt schon seid einigen Jahren keinen einzigen führenden Amtsträger in der Bundesrepublik mehr, der nicht entweder auf den Wohlwollenslisten der Atlantik-Brücke oder der Bilderberger steht – nicht eine einzige Kandidatur ist ohne diesen Segen denkbar, machbar, nicht ein einziger Kandidat vertritt seit Jahren jemals deutsche Interessen.

Schauen Sie sich die Liste der Mitglieder an – diese spricht Bände!

Mitgliederliste Atlantikbrücke

Auf den Punkt bringt es musikalisch wieder einmal die Band Bandbreite.

Die Bandbreite: Die Mafia

Den im Video genannten Hinweis auf die Lindauer Rede können Sie hier selbst prüfen:

Deutscher Bundespräsident Christian Wulff kritisiert EZB – Wulff gegen Ankauf von Staatsanleihen

Die Rede enthält die folgenden Kernaussagen:

„Das Versagen von Eliten bedroht langfristig den Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Wer sich zur Elite zählt und Verantwortung trägt, darf sich auch nicht in eine eigene abgehobene Parallelwelt verabschieden.

Daran habe ich am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, erinnert. Dass es nicht fair zugeht und Lasten einseitig verteilt werden, dieses Gefühl haben immer mehr Bürgerinnen und Bürger.

In Europa haben über Jahre einzelne Mitgliedstaaten falsche statistische Zahlen geliefert, Staatsausgaben ausufern lassen, niedrige Zinsen für konsumtive Ausgaben genutzt oder sich durch Steuergestaltung Vorteile verschafft. Fast alle haben zugeschaut. Zu viele haben sich schlicht über zunehmend desolate Finanzen und wirtschaftliche Grundsätze hinweggesetzt.

Statt klare Leitplanken zu setzen, lassen sich Regierungen immer mehr von den globalen Finanzmärkten treiben. Immer öfter treffen sie eilig weitreichende Entscheidungen kurz vor Börsenöffnung, anstatt den Gang der Dinge längerfristig zu bestimmen.

Dies trifft unsere Demokratien in ihrem Kern….

Mich stimmt nachdenklich, wenn erst im allerletzten Moment Regierungen Bereitschaft zeigen, Besitzstände und Privilegien aufzugeben und notwendige Reformen einzuleiten. Erst recht, wenn die obersten Währungshüter dafür auch noch weit über ihr Mandat hinausgehen und massiv Staatsanleihen – derzeit im Volumen von über 110 Milliarden Euro – aufkaufen. Das kann und das wird auf Dauer nicht gut gehen und kann allenfalls übergangsweise toleriert werden. Auch die Währungshüter müssen schnell zu den vereinbarten Grundsätzen zurückkehren. Ich sage es hier mit Bedacht, ich halte den massiven Aufkauf von Anleihen einzelner Staaten durch die Europäische Zentralbank für politisch und rechtlich bedenklich. Artikel 123 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbietet der EZB den unmittelbaren Erwerb von Schuldtiteln, um ihre Unabhängigkeit zu sichern. Dieses Verbot ergibt nur dann Sinn, wenn die Verantwortlichen es nicht durch umfangreiche Aufkäufe am Sekundärmarkt umgehen. Der indirekte Kauf von Staatsanleihen ist im Übrigen auch noch teuerer als der direkte. Wieder verdienen Finanzmarktakteure Provisionen ohne ein eigenes Risiko zu tragen.“

Die vollständige Lindauer Rede zum Nachlesen ist hier zu finden:

Lindauer Rede Wulff

Warum der Bild-Atlantiker der Mafia, Kai Diekmann, den lange hofierten Wulff mit seinem Anrufbeantworter am Ende geschasst hat, sollte somit erklärt sein.

Sie können sich somit an zwei Fingern abzählen:

Weder die CDU/CSU, die FDP, die SPD noch die Grünen vermögen zur Zeit deutsche Interessen zu vertreten.

Trotzdem wird die überwiegende Mehrzahl der Deutschen die Pest wählen.