Zwangsabgabe für Sparer

Nach der Bundestagswahl kommendes Wochenende wird es ernst – die Beteiligung der Sparer am Risiko ihrer Bank wird Realität – in Deutschland. So schreiben die deutschen Wirtschaftsnachrichten:

„Die Deutsche Bundesbank macht überraschend bei der Beteiligung der Sparer an der Rettung ihrer Bank Druck. Zugleich ist ein Schwenk zu erkennen, demzufolge die Bundesbank eine gemeinsame Haftung der Sparer für alle europäischen Banken nicht mehr ablehnt. Offenbar haben einige Banken ernsthafte Probleme mit der Liquidität.“

„Woher kommt dann nun die Nervosität?

Ein Blick in die Bilanzen der Banken bringt Aufklärung. Die Verbindlichkeiten der Banken in der Eurozone betragen 250 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Die Verbindlichkeiten sind höher als vermeintliche Assets (Vermögenswerte). Allein die spanischen Bank-Schulden betragen 305 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bzw. etwa 3,3 Billionen Euro (mehr hier). Die Bilanzen der Banken weisen Risiken auf, die ein Mehrfaches der Staatsschulden ausmachen. Sie betragen insgesamt 9,3 Billionen Euro.
Hier liegt der Grund dafür, dass nun auch die Bundesbank dringend Gesetze fordert, die die Sparer zur Kasse bitten. Gibt es die Gesetze nämlich nicht rechtzeitig und crasht eine Bank, muss wieder der Steuerzahler ran. Oder aber die Banke muss wirklich in die Insolvenz und die Sparer verlieren alles. Dombret versuchte sich auch gleich als Wahlkämpfer für seine Chefin, die Bundeskanzlerin. Er sagte: „Bail-Ins sind in, Bail-Outs sind out!“

Übersetzt heißt das: Entwarnung für den Steuerzahler! Höchste Alarmstufe für den Bank-Kunden.

Der entscheidende Unterschied: Bei der Zwangsabgabe für die Sparer kann die Politik die Fiktion aufrechterhalten, dass der Bürger eine Wahlmöglichkeit hat: Er kann die Bilanzen seiner Hausbank gewissenhaft studieren und dann die Bank wechseln, während die Rasur für den Bürger alternativlos ist.
Tatsache ist: In beiden Fällen hat der Bürger keine Chance, einer Enteignung zu entkommen. In beiden Fällen hat er dafür geradezustehen, dass die die Banken unverändert zocken und die Politik unverändert das Geld mit beiden Händen beim Fenster hinauswirft.

Die Aussagen des Bundesbankers bringen den Bürgern eine weitere Gewissheit: Auch das hehre Institut in Frankfurt ist Teil des Spiels und mitnichten selbstloser Kämpfer für die Interessen der Deutschen.“

Quelle und Original - Zwangsabgabe für Sparer

Die Folgen der Pest werden offensichtlich!

Es gibt aber noch eine Alternative, die Sie sich angesichts der aktuellen Situation aussuchen dürfen:

Die Vergemeinschaftung von Bankenschulden kommt immer näher – bis zu 15.000 Euro für jeden deutschen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten?

„Nach den Bundestagswahlen kommt bei diesem Thema “High Noon”. Viel spricht leider dafür, daß die nächste Bundesregierung dem Druck der Mehrheit in der Eurozone nachgeben wird. Die deutschen Steuerzahler sollten sich schon jetzt warm anziehen. Nun kommt der Fluch der bösen Tat zum Tragen, die aus dem Aufbau immer größerer deutscher Exportüberschüsse in der Eurozone bestand, wobei die Arbeitnehmer das durch stagnierende Löhne und einen wuchernden Niedriglohnsektor erst ermöglicht haben.“

Quelle und Original

Verantwortlich zeichnet hier EZB-Vorstandsmitglied Asmussen, im Vorfeld bereits Handlanger der Pest und der Cholera.