Sondermüll Bild

Flächendeckende Verteilung von Sondermüll an alle Haushalte in Deutschland am Vortag der Bundestagswahl.

„Am 22. September 2013 wählen die Deutschen den neuen Bundestag und entscheiden damit, wer die nächsten vier Jahre die Bundesrepublik regiert. Um einen positiven Impuls gegen die seit Jahren sinkende Wahlbeteiligung zu setzen, veröffentlicht BILD am Tag vor der Wahl – am Samstag, 21. September 2013 – eine thematische Sonderausgabe in einer Auflage von mehr als 40 Millionen Exemplaren. Die Zeitung wird aktuelle politische Zusammenhänge beleuchten, Wahlprogramme der Parteien hinterfragen, die Kanzlerkandidaten vorstellen und die wichtigsten Umfragen analysieren.“

„BILD ist für pointierte politische Kommentare bekannt. Aber in dieser Sonderausgabe geht es uns allein darum, die Bürger für das Wählen an sich zu begeistern, ihnen Lust auf Politik und diesen zentralen Moment in einer parlamentarischen Demokratie zu machen“, so Alfred Draxler, Stellvertreter des BILD-Chefredakteurs.

Quelle und Original

Das ist der presserechtliche Ansprechpartner:

Pressekontakt: Tobias Fröhlich
Tel: +49 30 2591 77620

tobias.froehlich@axelspringer.de

Schon am 17.04.2012 hatte ich der Zustellung von transatlantischem Sondermüll in Form einer Bildzeitung widersprochen:

Widerspruch gegen BILD-Sonderausgabe am 23.06.2012

Andreas Kleffmann
Am Kriegermal 31a
42399 Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben Ihren Werbekunden angekündigt, am 23.06.2012 die von Ihnen verlegte BILD-Zeitung in einer Sonderausgabe an alle Haushalte in Deutschland zu verschenken. Ich möchte die BILD-Zeitung nicht geschenkt bekommen, weder als Sonder-, noch als reguläre Ausgabe. Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, Tochtergesellschaften, eventuellen Auftragsnehmern und anderen Vertragspartnern ausdrücklich, mir an die oben genannte Anschrift am 23.06.2012 oder an einem anderen Tag ohne meine vorherige schriftliche Einwilligung die BILD-Zeitung oder andere Erzeugnisse der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen oder in den Briefkasten einzulegen oder durch Dritte zustellen oder in den Briefkasten einlegen zu lassen. Ferner untersage ich Ihnen ausdrücklich, meine persönlichen Daten zu einem anderen Zwecke zu verwenden, als es für die logistische Umsetzung meines hier formulierten Anliegens zwingend notwendig ist und fordere Sie auf, anschließend sämtliche Daten umgehend und restlos zu löschen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Kleffmann

Die Bildzeitung ist in meinen Augen Publikationsmedium der Deutschen Transatlantischen Mafia und mit Kai Dickmann und Mathias Döpfner wahrscheinlich wirkungsvollstes Manipulationsmedium in Deutschland für die ca. 200 amerikanischen Familien, die zur Zeit die Welt regieren.

Liste der Mitglieder der transatlantischen Mafia

Insofern ist Antwort nötig:

Guten Tag Herr Tobias Fröhlich,

am 17.04.2012 hatte ich Ihren Verlag wie folgt aufgefordert:

Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, Tochtergesellschaften, eventuellen Auftragsnehmern und anderen Vertragspartnern ausdrücklich, mir an die oben genannte Anschrift am 23.06.2012 oder an einem anderen Tag ohne meine vorherige schriftliche Einwilligung die BILD-Zeitung oder andere Erzeugnisse der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen oder in den Briefkasten einzulegen oder durch Dritte zustellen oder in den Briefkasten einlegen zu lassen. Ferner untersage ich Ihnen ausdrücklich, meine persönlichen Daten zu einem anderen Zwecke zu verwenden, als es für die logistische Umsetzung meines hier formulierten Anliegens zwingend notwendig ist und fordere Sie auf, anschließend sämtliche Daten umgehend und restlos zu löschen.

Der Eingang meiner Forderung wurde schriftlich bestätigt – trotzdem wurde mir nun am 21.09.2013 ein weiteres Mal der Sondermüll Ihres Hauses in den Briefkasten gelegt.

Dies ist nunmehr eine juristisch klar definierte Zuwiderhandlung gegen meinen erklärten Willen.

Ich fordere Sie daher noch einmal gütlich auf, binnen fünf Werktagen zu veranlassen, dass dieser unangetastete, zugängliche Sondermüll aus meinem Briefkasten entfernt wird.

Sollten Sie meiner Forderung nicht entsprechen, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte gegen Ihren Verlag einzuleiten.

Eine alternative Verwendung Ihres Papier-Mülls scheidet aus, Ihre Zeitung ist nicht einmal zum Einwickeln eines toten Fisches geeignet, weil selbst dieser durch entsprechende Behandlung mit Ihrem kontaminiertem Blatt wohl ungenießbar werden muß, die Entsorgung in der Papiertonne kann ich, ob potentieller weiterer Verteilung Ihrer offensichtlichen Propaganda ebenfalls nicht verantworten.

Die weitere Entwicklung werde ich hier kommentieren.

Mit freundlichem Gruß

Andreas Kleffmann

“Eine weitgehende Publizität muß der Öffentlichkeit Einblick in die Machtstruktur der Wirtschaft und in die Wirtschaftsgebarung der Unternehmen verschaffen, damit die öffentliche Meinung gegen Machtmißbrauch mobilisiert werden kann. Wirksame öffentliche Kontrolle muß Machtmißbrauch der Wirtschaft verhindern. Ihre wichtigsten Mittel sind Investitionskontrolle und Kontrolle marktbeherrschender Kräfte. Gemeineigentum ist eine legitime Form der öffentlichen Kontrolle, auf die kein moderner Staat verzichtet. Sie dient der Bewahrung der Freiheit vor der Übermacht großer Wirtschaftsgebilde. In der Großwirtschaft ist die Verfügungsgewalt überwiegend Managern zugefallen, die ihrerseits anonymen Mächten dienen. Damit hat das Privateigentum an den Produktionsmitteln hier weitgehend seine Verfügungsgewalt verloren. Das zentrale Problem heißt heute: Wirtschaftliche Macht.” – Godesberger Programm 1959

Max Uthoff beim Bayerischen Kabarettpreis 2013

Schöner Nachtrag:

Der eingeforderten Abholung des Sondermülls in meinem Briefkasten wurde tatsächlich am 26.09.2013 entsprochen, die Wahl-Bild wurde abgeholt!

Schade – ich wollte eigentlich einen ganzen Fisch kaufen und zeitversetzt samt Wahl-Bild der Redaktion zusenden, um die Untauglichkeit der Bildzeitung zum Einwickeln desselben zu demonstrieren.

Immerhin – die reklamierte Zuwiderhandung wurde akzeptiert!