Osama Lug und Trug

Seymour Hersh, Publitzer-Preisträger, hat im Guardian vom Freitag den 27.09.2013 klare Worte gefunden, und rechnet mit der amerikanischen Regierung und der Presse ab.

Seymour Hersh to the death of Osama bin Laden. “Nothing's been done about that story, it's one big lie, not one word of it is true,” he says of the dramatic US Navy Seals raid in 2011.

“Nichts ist an der Geschichte, es ist eine einzige große Lüge, nicht ein Wort davon ist wahr!“

Quelle und Original

Seymour Hersh schließt mit den Worten:

“The republic's in trouble, we lie about everything, lying has become the staple.”

Und es gibt auch eine Antwort zum Problem:

“I'll tell you the solution, get rid of 90% of the editors that now exist and start promoting editors that you can't control,”

Das sollten man somit auch bei jeder deutschen Pressenachricht im Hinterkopf haben:

90% der Autoren wollen oder dürfen nicht schreiben, was sie wissen, 90% der Pressebeiträge sind somit Lug und Trug.

“Eine weitgehende Publizität muß der Öffentlichkeit Einblick in die Machtstruktur der Wirtschaft und in die Wirtschaftsgebarung der Unternehmen verschaffen, damit die öffentliche Meinung gegen Machtmißbrauch mobilisiert werden kann. Wirksame öffentliche Kontrolle muß Machtmißbrauch der Wirtschaft verhindern. Ihre wichtigsten Mittel sind Investitionskontrolle und Kontrolle marktbeherrschender Kräfte. Gemeineigentum ist eine legitime Form der öffentlichen Kontrolle, auf die kein moderner Staat verzichtet. Sie dient der Bewahrung der Freiheit vor der Übermacht großer Wirtschaftsgebilde. In der Großwirtschaft ist die Verfügungsgewalt überwiegend Managern zugefallen, die ihrerseits anonymen Mächten dienen. Damit hat das Privateigentum an den Produktionsmitteln hier weitgehend seine Verfügungsgewalt verloren. Das zentrale Problem heißt heute: Wirtschaftliche Macht.” – Godesberger Programm 1959