The pursuit of Happiness - und Antiamerikanismus

Im Sinn einer Kontroverse ist es an der Zeit, sich zu einem gesunden Antiamerikanismus zu bekennen.

“We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed, by their Creator, with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty, and the pursuit of Happiness.”

“Dieser religiösen Grundüberzeugung entsprechend, begründete die Unabhängigkeitserklärung die allgemeinen Menschenrechte (Toleranz) theologisch aus dem biblischen Schöpfungsglauben: „Alle Menschen sind gleich geschaffen“ und „der Schöpfer hat ihnen bestimmte unveräußerliche Rechte verliehen“, zu denen „Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören“. Die Menschenrechte sind theonomes, d.h. Gottesrecht betreffendes Gedankengut. Diese religiöse Position wird auch im dritten Teil der Erklärung deutlich, in dem die Unterzeichner „den höchsten Richter“ [Gott] anrufen, um die Redlichkeit ihrer Gesinnung zu bekräftigen.” – Wikipedia

Der amerikanische Traum, in der Unabhängigkeitserklärung als “Pursuit of Happiness” festgeschrieben, manifestierte sich in dem Streben von Einwanderern, den Verfolgungen, der Armut und der Enge ihrer europäischen Heimatländer zu entkommen. Unendliche und auch kriminelle Energien brachten sie auf, damit es ihren Nachfahren besser gehen möge. Es war die Wunschvorstellung vom unaufhaltsamen Aufstieg – weiter, schneller, höher, reicher – was nach der Gründerzeit, nach dem “Go West!”, auch hieß: bequemer, luxuriöser, einfacher, komfortabler.

Die Vereinigten Staaten von Amerika gingen aus den dreizehn britischen Kolonien hervor, die 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten.

Der Genozid an der Urbevölkerung beginnend 1492, beendet erst 1890, ging dieser Unabhängigkeitserklärung voraus – eine wahre “Pursuit of Happiness”.

Zum Zeitpunkt der „Entdeckung“ Amerikas durch die Europäer 1492 lebten auf dem nordamerikanischen Kontinent nördlich von Mexiko schätzungsweise 7 Millionen Indianer in vielfältigen Stammeskulturen. Die Erschließung und Besiedlung des Landes durch weiße Kolonisten führte in den nächsten Jahrhunderten zu einer demographischen Katastrophe. Besonders durch eingeschleppte Infektionskrankheiten, aber auch durch eine oft rücksichtslose Vertreibungspolitik wurden Stämme dezimiert, starben teils aus oder wurden in immer unwirtlichere Regionen abgedrängt. Heute stellen die Indianer kaum anderthalb Prozent der amerikanischen Gesamtbevölkerung.

Die Geschichte der USA – aus der Doku “Bowling for Columbine” von Michael Moore, ein Video, das auf polemische Art die Geschichte der USA erzählt.

Die ausführliche Geschichte der USA findet man hier:

Die Geschichte der Vereinigten Staaten

Vier Jahre vor dem Ende des zweiten Weltkrieges sah das Bekenntnis der Vereinigten Staaten von Amerika noch so aus.

Die Atlantik-Charta vom 14. August 1941

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Ministerpräsident Churchill, als Vertreter der Regierung Seiner Majestät im Vereinigten Königreich, erachten es als ihr Recht, einige allgemeine Prinzipien der Politik ihrer Länder bekanntzugeben, Prinzipien, auf deren Verwirklichung sich ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Welt gründen.

  • Ihre Länder streben keinerlei Bereicherung an, weder in territorialer noch in anderer Beziehung.
  • Sie wünschen keinerlei territoriale Veränderungen, die nicht im Einklang mit den in voller Freiheit ausgedrückten Wünschen der betroffenen Völker stehen.
  • Sie achten das Recht aller Völker, sich jene Regierungsform zu geben, unter der sie zu leben wünschen. Die souveränen Rechte und autonomen Regierungen aller Völker, die ihrer durch Gewalt beraubt wurden, sollen wiederhergestellt werden.
  • Sie werden, ohne ihre eigenen Verpflichtungen außer Acht zu lassen, für einen freien Zutritt aller Staaten, der großen wie der kleinen, der Sieger wie der Besiegten, zum Welthandel und zu jenen Rohstoffen eintreten, die für deren wirtschaftliche Wohlfahrt vonnöten sind.
  • Sie erstreben die engste Zusammenarbeit aller Nationen auf wirtschaftlichem Gebiete, eine Zusammenarbeit, deren Ziel die Herbeiführung besserer Arbeitsbedingungen, ein wirtschaftlicher Ausgleich und der Schutz der Arbeitenden ist.
  • Sie hoffen, dass nach der endgültigen Vernichtung der Nazi-Tyrannei ein Frieden geschaffen werde, der allen Völkern erlaubt, innerhalb ihrer Grenzen in vollkommener Sicherheit zu leben, und der es allen Menschen in allen Ländern ermöglicht, ihr Leben frei von Furcht und von Not zu verbringen.
  • Dieser Friede soll allen Völkern die freie Schifffahrt auf allen Meeren und Ozeanen ermöglichen.
  • Sie sind von der Notwendigkeit überzeugt, dass aus praktischen wie aus sittlichen Gründen alle Völker der Welt auf den Gebrauch der Waffengewalt verzichten müssen. Da kein Friede in Zukunft aufrechterhalten werden kann, solange die Land-, See- und Luftwaffen von Nationen, die mit Angriff auf fremdes Gebiet gedroht haben oder damit drohen können, zu Angriffszwecken benutzt werden können, halten sie bis zur Schaffung eines umfassenden und dauerhaften Systems allgemeiner Sicherheit die Entwaffnung dieser Nationen für notwendig. Ebenso werden sie alle Maßnahmen unterstützen, die geeignet sind, die erdrückenden Rüstungslasten der friedliebenden Völker zu erleichtern
Die Atlantik-Charta

The “Pursuit of Happiness” sah ab 1945 dann aber so aus:

Mit Beendigung des zweiten Weltkrieges haben sich die folgenden US-Präsidenten nachweislich der genannten Kriegsverbrechen schuldig gemacht – hier ausführlich beschrieben:

Amerika führt Krieg

Vergleichen Sie Absichten von 1941 mit der realen Politik der USA – so verliert sich heute jegliche Sympathie.

RT Deutsch Spezial mit dem US-Politologen John Mearsheimer

Der Vollständigkeit halber muß also auch gesagt werden – Auch die EU und die Nato führen Krieg! Und man will, dass die deutsche Sicherheit an der Nato hängt, eine deutsche Souveränität somit unmöglich ist.

Weiter, schneller, höher, reicher, ungesetzlicher, gewaltsamer und korrupter – the “Pursuit of Happiness” wird zum Vermächtnis und zur Bedrohung der gesamten Welt – der eigenen Bevölkerung zum Alptraum.

The American Dream

„Wer die Freiheit aufgibt, um die Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

Benjamin Franklin

Wozu braucht Amerika den Großen Krieg in Europa?

Es ist heute mehr als angebracht, der entarteten Form des “Pursuit of Happiness” mit gesundem Antiamerikanismus zu begegnen, und man fragt sich sicherlich berechtigt, welchen Gott die USA heute anrufen, um die Redlichkeit ihrer Gesinnung zu bekräftigen.

Die amerikanische Regierung – nicht das amerikanische Volk – hat es mit dem „Krieg gegen den Terror“ innerhalb der Jahre 2001 bis Ende 2014 auf mindestens 1,3 Millionen widerrechtlich getötete Menschen gebracht.

Ich nenne das einen weiteren Genozid der USA!

US-Krieg gegen den Terror

Daher nun diese Kontroverse:

Der Durchschnittsamerikaner, soweit er nicht in den Küstenregionen wohnt, ist leider borniert, dumm und ungebildet, wählt unbeirrt die Republikaner, und weiß in der Regel gar nicht, wo Europa überhaupt liegt.

Genau diesen ungebildeten Durchschnittsamerikaner vergiftet treusorgend nun die eigene Regierung mit den durch Dick Cheney außer Kraft gesetzten Umweltgesetzen zum Fracking in den USA inzwischen nachhaltig in allen küstenfernen Bundesstaaten, hochgiftige Produktion auf Halde – niemand braucht das Fracking-Erdgas zu diesen Förder-Bedinungen und mit diesen Risiken. Die eigenen Bevölkerung zahlt amerikaweit inzwischen den Preis bei weltweit sinkendem Energiebedarf.

Hier der ganze Film:

Der Durchschnittsamerikaner ist zudem übergewichtig, hat keine Geschichte und keine Kultur, verglichen mit den Kulturentwicklungen Europas bleibt ihm ein schmales Zeitfenster geprägt vom Genozid an den Indianern, gefolgt vom gegenseitigen Abschlachten im „Go West“, gefolgt vom Abschlachten im eigenen Bürgerkrieg, gefolgt nun vom Abschlachten fremder Kulturen. Aber fast jeder Durchschnittsamerikaner hat eine Waffe.

Die amerikanische Kultur ist geprägt von Fleischklopsen im Brötchen, fettem, industrialisiertem Essen, dümmlichen Hollywood-Klischees, ebenso dümmlichen Broadway-Shows und Fernsehserien der Kategorie „vom Tellerwäscher zum Millionär“, der Jeans, und dem zugegebener Weise bedeutendem Jazz, eben der “Pursuit of Happiness”, ohne diese als Durchschnittsamerikaner aber jemals wirklich zu erreichen.

Der Durchschnittsamerikaner hat heute drei Jobs, keine Krankenversicherung, ist in der Regel hoch verschuldet, und schläft bisweilen mangels Wohnung bereits im Auto – auch daran konnte der “Nobelpreisträger” Obama nichts ändern.

Der Durchschnittsamerikaner wird in allen Lebenslagen von der eigenen Regierung überwacht, hat keine anderen Rechte mehr, außer als dummes Stimmvieh mittels vielfältiger Kreditkarten dumpf und bescheiden zu konsumieren, und wacht in der Regel als “überzeugter Patriot” mit einem durchschnittlichen IQ aus seinem “amerikanischem Traum” auch nicht mehr auf.

Die USA produzieren nichts mehr – die Werkbank ist China, der „Dienstleister“ einige Firmen der USA, die unter unmenschlichen Umständen mit Ausbeutung der Arbeitskräfte „Money“ machen, the “Pursuit of Happiness” liegt längst nicht mehr im eigenen Land.

Produkte wie Apple, Google, Facebook, Amazon, Ebay sind nur noch so lange „smart“, bis die Menschheit erkennt, welchen Preis sie bereits dafür bezahlt hat, und um wie viel diese Firmen die Bürger im Sinne “moderner Steuerabkommen” schon um ihr Gemeinschaftswohl betrogen haben.

Der amerikanische Traum eines der Gründerväter der USA, Thomas Jefferson, ist ausgeträumt, die USA heute ist nur noch ein faschistoider, lebensverachtender Überwachungs-Staat, waffenstarrend kläglich um das eigene wirtschaftliche Überleben bemüht, der vor fast keinem Verbrechen weltweit mehr zurückschreckt.

So what – was ist noch irgendwie bemerkenswert an der amerikanischen Kultur?

Nichts! Rein gar nichts!

Es wird Zeit, es ebenso deutlich auszusprechen – Fuck you U.S.A

Es ist nur ein Witz – aber es kennzeichnet zugleich das Selbstverständnis Amerikas ausgezeichnet:

Communication between the Galician Maritime Emergency Station and the U.S. Navy is real and was recorded off the Galician Coast of COSTA DE FISTERRA Oct. 16, 1997, and released for publication by the Spanish Military in march of 2005.

Die Schweden haben es mit dieser modernen Sage vom Leuchtturm und einem Kriegsschiff aus dem Jahre 1930 als Werbebotschaft sogar zum Bronzenen Löwen in Cannes 2014 gebracht.

The Silva ‘Captain’ advertisement was developed at Gimla, Stockholm, by art director Pelle Lundqvist, copywriter Johan Hellström, agency producer Fabian Mannheimer and account supervisor Fredrik Ölander, working with Silva marketing team Tony Kent and Jonas Magner.

Realität bleibt aber aus der Weltpolitik aktuell ersichtlich das unverändert geltende amerikanische Selbstverständnis, das mit beiden Versionen wunderschön auf die “Schippe” genommen wird.

Das ist nun wirklich kein Witz mehr, kennzeichnet zugleich aber noch einmal das amerikanische Selbstverständnis gleichermaßen eindeutig:

Angriff auf Klinik in Kundus: Mindestens neun Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen getötet

Kollateralschaden – Moral von der Geschicht, ein Ami ist einfach zu sehr von sich eingenommen, um einen Leuchtturm oder ein Krankenhaus überhaupt noch von einem Feind unterscheiden zu können, und ballert am Ende wohl noch auf seine eigene Freiheitsstatue.

First Aid to USA

Nachtrag:

Deutsche Medien am Pranger:

Immer auf Putin? – Breite Kritik an Medien: In einem Bericht des Magazins Zapp vom 16.04.2014 stellt die Fernsehjournalistin und Dozentin für Journalistik, Gabriele Krone-Schmalz, die Propaganda deutscher Medien in Bezug auf Russland gnadenlos an den Pranger.

Europa im Visier der Supermacht USA

Europa im Visier der Supermacht USA – Diskussion

Europa im Visier der Supermacht USA – Originaltöne!

Zur Erinnerung – Berlin in July 1945