Der große Bluff - die falschen Versprechen der Atompolitik

Union und FDP haben am Montag, den 06.09.2010 beschlossen, die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern.

Bis 1980 gebaute AKWs sollen acht Jahre länger laufen, neuere AKWs 14 Jahre. Im Gegenzug sollen die AKW-Betreiber neben der bereits beschlossenen Brennelementesteuer in den kommenden Jahren insgesamt rund 15 Milliarden Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien zahlen.

Die Kanzlerin ruft die “Revolution” aus. “Epochal”, jubelt die FDP. Die CSU preist den “Quantensprung”. Schwarz-Gelb feiert sein Energiekonzept – und vor allem sich selbst – so titelt der Spiegel.

Und so sieht die Realität aus:

Der große Bluff – die falschen Versprechen der Atompolitik – Teil 1/3




Der große Bluff – die falschen Versprechen der Atompolitik – Teil 2/3




Der große Bluff – die falschen Versprechen der Atompolitik – Teil 3/3



Der große Bluff - die falschen Versprechen der Atompolitik - ZDF Mediathek


“Mit ihrer durch Kartelle und Verbände noch gesteigerten Macht gewinnen die führenden Männer der Großwirtschaft einen Einfluß auf Staat und Politik, der mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar ist. Sie usurpieren Staatsgewalt. Wirtschaftliche Macht wird zu politischer Macht. Diese Entwicklung ist eine Herausforderung an alle, für die Freiheit und Menschenwürde, Gerechtigkeit und soziale Sicherheit die Grundlagen der menschlichen Gesellschaft sind. Die Bändigung der Macht der Großwirtschaft ist darum zentrale Aufgabe einer freiheitlichen Wirtschaftspolitik. Staat und Gesellschaft dürfen nicht zur Beute mächtiger Interessengruppen werden.” – Godesberger Programm 1959

Die Qualität deutscher Politik und Politiker/Innen ist mit dieser “Revolution” wohl auf ein Rekord-Niveau gesunken! – Die “Quantenspringer” schaffen es nicht mal mehr zum eigenen Tellerrand ihrer Lebensgrundlagen – sondern nur noch bis zum Kontoauszugsdrucker.

Widersprechen Sie - hier und jetzt!


Hier das Eckpunktepapier der "Quantenspringer" mit den vier Energieversorgern