Taxi zur Hölle - die Verstrickung der US-Regierung in die Folterpraktiken

Dilawar ist in seinem Taxi unterwegs, als ihn afghanische Soldaten aufgreifen und an US-Soldaten übergeben. Er habe etwas mit einem Raketenangriff zu tun. Fünf Tage später stirbt Dilawar in seiner Gefängniszelle in Bagram. – Der oscarprämierte Dokumentarfilm geht Dilwars Schicksal nach und deckt auf, wie tief die US-Regierung in die Vorgänge in den Gefängnissen im Irak und Afghanistan verstrickt ist.



Mit diesem oscarprämierten Dokumentarfilm u.a. zum Schicksal einer einzelnen afgahnischen Person – dem Taxifahrer Dilawar – offenbart sich die gesamte Perversität der amerikanischen “Freiheitsdoktrin”. Der Film dokumentiert nicht etwa Entgleisungen einzelner Soldaten der US-amerikanischen Supermacht – was den US-Militärs wohl als Deckmantel für die aufgedeckten Vorfälle der Folterung sehr gelegen käme – sondern er zeigt ein perfides, von höchsten amerikanischen Regierungskreisen gefördertes Mord- und Foltersystem, was jeglichem Demokratieverständnis dieser Supermacht widerspricht.

Die USA entlarft sich mit diesem Film als menschenverachtende Folternation ohne jeden Unterschied zu manch aktuellen afrikanischer Diktaturen.

Jede Nation dieser Erde, die sich nicht angewidert angesichts dieser Praktiken des amerikanischen “Freiheitsbegriffes” von den USA abwendet, und klar und deutlich Position zu diesen Menschenrechtverletzungen der USA bezieht, verliert in Zukunft jeglichen Anspruch auf Glaubwürdigkeit.

„Die Streitkräfte müssen der politischen Führung durch die Regierung und der Kontrolle durch das Parlament unterstellt sein. Zwischen den Soldaten und allen demokratischen Kräften des Volkes muß ein Verhältnis des Vertrauens bestehen. Der Soldat bleibt auch in Uniform Staatsbürger. Die Streitkräfte dürfen nur der Landesverteidigung dienen.“ Godesberger Programm 1959